Mein Staunen musste ich mir so für den ersten Stop in der Broad Bay aufheben.
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| Broad Bay |
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| Harbour Cone |
Von dort aus sollte ein moderater Wanderweg zum Larnach Castle führen. Die Bezeichnung „moderate“ war dabei wohl eher für die Leute aus dem Süden Deutschlands oder aus sonstigen bergigen Regionen gedacht. Ich konnte den ersten 2/3 des Weges jedenfalls nicht viel Moderates abgewinnen. Also entweder hatte meine Fitness seit der Queen Charlotte Track Wanderung etwas gelitten oder ich war damals so sehr von meiner regenwaldartigen Umgebung abgelenkt, dass ich die Anstrengung gar nicht so wirklich wahrnehmen konnte. ;) Aber irgendwann hatte ich jedenfalls auch diese 2/3 geschafft und der letzte Teil führte dann Gott sei Dank eine nicht ganz so steile Schotterpiste entlang. Da war ich nun also beim Larnach Castle und ich muss sagen, die Neuseeländer haben mit dieser Bezeichnung mal wieder echt Humor bewiesen – auf den One Tree Hill und den 90 Mile Beach bin ich ja diesbezüglich bereits eingegangen. Laut Reiseführer soll das Larnach Castle nämlich das einzige Schloss Neuseelands sein. Naja, wenn man sonst nichts anderes hat, mag man das vielleicht auch als Schloss ansehen. In Deutschland hätte es vielleicht maximal die Bezeichnung „Gutshaus“ bekommen. War ja mal ganz nett anzusehen, aber die Erwartungen waren halt etwas zu hoch gewesen. Nach einer kurzen Rundumschau ging es dann also auch schon wieder auf den Weg zurück und der führte diesmal ja Gott sei Dank bergab. :)
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| Larnach Castle |
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| Raised Lawn |
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| Me at Larnach Castle Garden |
Von der Board Bay aus folgte ich weiter dem Straßenverlauf entlang der Westküste der Halbinsel bis zur Nordspitze namens Taiaroa Head. Dort befindet sich ein Royal Albatross Centre, bei dem man teure Touren buchen kam, um die Königsalbatrosse zu sehen. Da das Centre allerdings gerade geschlossen hat (wenn ich das richtig verstanden habe aufgrund der Brutzeit), kam ich jedoch erst gar nicht in Versuchung so viel Geld auszugeben. ;) Einen Königsalbatros hab ich trotzdem gesehen. Denn als ich gerade auf’s Meer hinausschaute, flog der mir direkt vor meine Kameralinse. Das ist doch mal nett! :) Da es an der Nordspitze jedoch echt windig und a*kalt war, ging’s nach dem Foto auch schon weiter.
| Taiaroa Head |
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| Royal Albatross |
Diesmal führte der Weg nach Allans Beach, der für seine Vielzahl an Seehunden bekannt ist. Mehr als zwei Schlafende waren dort jedoch nicht anzutreffen.
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| Allans Beach |
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| Two sleeping Sea Lions |
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| Allans Beach |
Da die Zeit für die Pinguine mittlerweile auch schon nahte, hielt mich dort nicht allzu viel und ich machte mich rasch auf den Weg zur Sandfly Bay – zumindest so rasch, wie es die Straßenverhältnisse eben zuließen. ;) Der Parkplatz bei der Bay war bereits gut besucht. Und tatsächlich schon auf meinem Weg vom Parkplatz zur Bay sah ich den ersten Gelbaugenpinguin über den Strand in Richtung Dünen watscheln. Ach, die sind aber auch wirklich putzig! :D Nachdem er in den Dünen verschwunden war, wollte ich gerade den weiteren Strand nach noch mehr von diesen kleinen Gesellen absuchen. Und was sah ich da? Keinen Pinguin. Dafür aber 13 Seelöwen! Hier hatten sie sich also versteckt ;) Die meisten von ihnen lagen schläfrig am Strand. An die hab ich mich dann auch etwas näher herangetraut. Die vier Verspielten am Ende des Strandes hab ich jedoch lieber von Weitem betrachtet. Dafür wurde ich auf meinem Rückweg dann aber noch mit einem weiteren Gelbaugenpinguin belohnt. :)
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| Sandfly Bay |
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| First Yellow-eyed penguin |
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| Sea Lion with Seagull |
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| Sandfly Bay |
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| Second Yellow-Eyed Penguin |
Also ich muss wirklich sagen, der Ausflug auf diese kleine Halbinsel hat sich echt gelohnt! Königalbatrosse, Seelöwen und Gelbaugenpinguine sieht man selbst in Neuseeland nicht alle Tage. Wobei ich von den Pinguinen am meisten fasziniert war. Die laufen wirklich so ulkig, wie man das immer im Fernsehen sieht. :D














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