Montag, 8. Oktober 2012
Fotos folgen ...
... sobald sich entweder mein Netbook oder blogger.com (an wem von den beiden das auch immer liegt) sich dazu entschließt, meine Fotos ohne komische Farben und Streifen hochzuladen
Update (20/10/2012): Das Rätsel um die merkwürdigen Fotos ist gelöst. Nur hilft mir das leider nicht wirklich weiter. Es lag nämlich weder an meinem Netbook noch an blogger.com, sondern anscheinend an meiner Internetverbindung zu Hause. Heute bei Mcces hat's mit m Free Wifi nämlich wunderbar funktioniert. Zumindest bis mein Datenvolumen aufgebraucht war. Also gibt's die Fotos zu den Einträgen jetzt wohl nur noch stückchenweise... Zumindest zum Eintrag zum 28/09/2012 konnte ich (fast) alle hochladen.
Update (21/10/2012): Sieht so aus, als müsste ich nun an meinen days off Stammgast bei Mcces werden ;) Dank Free Wifi ist jetzt die nächste Ladung Fotos in meinem Blog zu sehen :)
Update (22/10/2012): Dank meines Bruderherzes konnte ich heute schließlich noch die letzten fehlenden Fotos einfügen. Läuft :)
Sonntag, 7. Oktober 2012
Echt ne schöne Stadt, in deren Nähe ich wohne (07/10/2012)
Mit m Ausschlafen wurd’s heut leider nichts, da sich Archie, nachdem er bereits früh erwacht war, dazu entschlossen hatte, schreiend durch den Flur zu laufen. Er war wohl der Meinung, ein Tag Ausschlafen am Wochenende muss reichen. Vielleicht hat er meine Ohren aber auch einfach nur für genauso resistent gehalten wie die seiner Schwestern. Die werden nämlich nicht mal wach, wenn er nachts genau neben ihnen anfängt zu schreien. Kinderohren sind schon was Feines. Da meine aber mittlerweile schon 25 1/2 Jahre auf’m Buckel haben, scheinen sie nicht mehr ganz so selektiv zu arbeiten. Allerdings lässt sich auch in solch einer Situation das Beste draus machen und so war ein bisschen von mich hin dösen doch eine Alternative, mit der ich gut leben konnte und mit der ich die Zeit bis zum Anruf meines Schatzis gut sinnfrei nutzen konnte. Das muss ja auch mal sein ;)
Danach gab’s dann endlich Frühstück. Da es mittlerweile bereits um 11 war, schimpfte mein Magen während des Telefonats schon ganz schön mit mir, aber da musste er durch. Von Liebe geht durch den Magen hatte meiner wohl noch nicht allzu viel gehört, da waren ihm ein paar Kellogg‘s und Toastbrot dann doch lieber ;) Nachdem mein Magen seinen Willen bekommen hatte, konnte ich endlich den ersten Brief meiner Mama lesen. Drei Wochen hatte er gebraucht und merkwürdigerweise war dies auch ihr chronologisch zweiter und nicht der erste. Bin ja mal gespannt, wann der dann mal eintrudelt… Anschließend hab ich dann noch ein bisschen mit den Kiddies gespielt. Ich denke, dass es für sie ein wenig schwer zu verstehen ist, was es mit diesen days off auf sich hat. Sie kennen ja bisher hauptsächlich ihre Eltern als Bezugspersonen und die haben ja nie wirklich kinderfrei und das einzige Au Pair, das sie vor mir hatten, hatte nicht direkt bei der Familie gewohnt und war somit an ihren freien Tagen gar nicht hier. Aber mal ne halbe Stunde ein paar pushes on the swing geben und mit ihnen ein bisschen umhertoben ist ja auch keine große Sache.
Danach ging es dann aber wirklich los nach Oamaru und diesmal durfte bzw. sollte mich meine Kamera auch begleiten, denn ich wollte meine Eindrücke heute ja sowohl für euch als auch für mich fotografisch festhalten :) Losgelegt habe ich mit meiner Sightseeingtour am Bahnhof. Der war ganz in der Nähe von meinem Parkplatz und zudem ein bisschen abseits der anderen zu bestaunenden Gebäude. Die waren nämlich alle gebündelt im Victorian Precinct zu finden, wo ich mich vom Bahnhof aus auch gleich hinbegab. Dort schlenderte ich dann vorbei an der Kirche St. Paul’s, weiter zum Community House und zum Opera House, dicht gefolgt vom Ministry of Justice und dem North Otago Museum. Die Gebäude wiesen allesamt eine sehr beeindruckende Architektur auf. Die soll wohl in dieser Konzentration auch einmalig in Neuseeland sein und aus einer Zeit stammen, in der Oamaru die gleiche Größe wie Los Angeles (zur damaligen Zeit) hatte und sich einer absolut florierenden Wirtschaft erfreuen konnte. Auch das Filadelfios, in dem ich gestern gespeist hatte, war in solch einem hübschen Gebäude untergebracht, auch wenn man diesem äußerlich die Jahre ansah. Gegenüber der Art Gallery hab ich dann noch ein sehr einladend aussehendes Pub entdeckt, das ich während meiner noch knapp 2 1/2 verbleibenden Monaten bestimmt mal auch mal von innen betrachten werde ;) Weiter ging es dann über einen äußerst interessanten Bahnübergang (mitten in der Stadt und keine Schranken) vorbei an der I-Site zur Harbour Street. Heut Nachmittag war’s dort zwar total leer, aber Sonntagvormittag soll da sonst immer ganz gut was los sein, weil dann immer farmer’s markt ist. Vielleicht komm ich ja mal dazu, mir das Ganze an einem anderen Sonntag live und in Farbe anzusehen. Ein paar Sonntage hätt ich dafür ja noch zur Verfügung ;)
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| Railway station |
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| St. Paul's |
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| Opera House |
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| Ministry of Justice |
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| The Last Post Pub |
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| I-Site and railway crossing |
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| Harbour Street |
Nach dieser netten Sightseeingtour stand schließlich noch ein bisschen Shopping auf dem Plan. Mal abgesehen von Essen und Trinken war der Fokus dabei heute vor allem auf Archies Geburtstagsgeschenk gerichtet. Der Mittlere „meiner“ drei Kiddies wird nächste Woche nämlich drei. Da ich Grundschulpädagogik studiere, sollte das natürlich nicht irgendein sinnloses Spielzeug sein, sondern auch meinen pädagogischen Ansprüchen genügen. Bei einer kurzen Rücksprache mit der Mama hatte ich erfahren, dass sie noch keine Brettspiele im Haus haben und dass zumindest die beiden großen Kiddies so langsam in nem Alter wären, in dem sie auch mit solchen Regelspielen vertraut gemacht werden könnten. Also hab ich im Warehouse einfach mal in der entsprechenden Abteilung geguckt. Dort lachte mich ziemlich schnell ein Snakes and Ladders Spiel an. Da ich dies noch aus meiner eigenen Kindheit in guter Erinnerung hatte und dieses Spiel auch nicht allzu viele oder umständliche Regeln zum Funktionieren benötigt, hielt ich das für eine gute Wahl für ein erstes Brettspiel. Die Aufbereitung des Spiels ist natürlich nicht mehr ganz so einfach gehalten wie zu meiner Zeit, als die Schlangen und Leitern einfach auf’s Spielfeld gedruckt wurden. Heute gibt es dieses als 3D-Variante, bei der die Kiddies ihre Spielfigur (eine Kugel) in den Kopf einer Plasteschlange legen können, sodass diese herunterkullert und die Leitern funktionieren wie eine Kippe. Aber solch ein spielerisches Element finde ich für ein erstes Brettspiel zum Angewöhnen eigentlich gar nicht mal so schlecht. Mal schauen, wie es bei den Kindern ankommt :)
Nach dem Dinner und einem schönen Skypen mit meinem Schatzi war der Tag dann auch schon wieder rum. Meine doch recht lange To-Do-Liste hab ich natürlich nicht ganz geschafft, aber das ist eigentlich nichts Neues. Das geht mir mit meinen To-Do-Listen in Deutschland ja nicht anders ;) Morgen geht’s erstmal wieder an die Arbeit mit den Kiddies und dann muss ich mal schauen, wie viel Zeit mit da abends noch übrig bleibt.
Samstag, 6. Oktober 2012
Juhu endlich mal ausschlafen - was für ein Genuss! (06/10/2012)
1 Monat war nun schon vergangen, bevor ich den ersten Morgen ohne Wecker erleben durfte. Kein Tag vollgepackt mit Orgakram, kein Ganztagesausflug, keine ausgiebige Sightseeingtour, keine Kiddies, auf die ich aufpassen musste, und kein Hostel, aus dem ich auschecken musste, warteten auf mich. Nicht dass das alles keine schönen Tage waren, aber so nach einem Monat darf man sich schon darüber freuen, einfach mal Zeit zum Ausschlafen zu haben. :)
Nach einem sehr entspannten Start in den Tag, hab ich erst mal versucht, ein paar Dinge zu organisieren. Auch wenn mein Arbeitstag meist um 18 Uhr zu Ende ist, bin ich nach dem Dinner oft so müde, dass ich einfach nur noch in mein Bettchen falle. Ja, drei so ne kleinen, äußerst munteren Geister können einen schon ganz schön auf Trab halten ;) Somit hatte meine To-Do-Liste in den letzten zwei Wochen erheblich an Länge gewonnen und ich war froh, heute endlich ein paar Dinge streichen zu können. So war zumindest der Plan und so ging es auch frohen Mutes los :)
Dass mein Schatzi und ich eine Woche länger in Neuseeland bleiben (Yippie yah yeah :D ), war mir und euch ja bereits bekannt. Nun hielt ich es für meine gute Idee, dass auch unsere Autovermietungsfirma und unsere Fluggesellschaft davon erfahren. Mit der ersten war alles schnell geklärt. Ich hab ne Mail geschrieben, sie haben geantwortet. Alles wohl zur beiderseitigen Zufriedenheit. Mit der Fluggesellschaft gestaltete sich die ganze Angelegenheit jedoch etwas schwieriger. Aus irgendwelchen Gründen konnte ich weder meinen noch den Flug meines Schatzis online umbuchen. Bei uns beiden waren jeweils unterschiedliche Fehlermeldungen angezeigt. Bei mir kann meine Buchungsklasse wohl nicht online geändert werden und bei Stephan seine Reiseroute nicht. Gleich war bei uns beiden allerdings, dass wir an unsere Emirates Niederlassung verwiesen wurden. Da es in Deutschland aber gerade mitten in der Nacht war, wurde dies auf später verschoben. Verschieben musste ich auch meinen Trip nach Milford Sound. Eigentlich wollte ich ja nächstes Wochenende zu wohl einem der bekanntesten Fjorde Neuseelands fahren, aber anscheinend ist der Walk um diese Jahreszeit noch nicht ganz so empfehlenswert. Außerdem waren die Angebote sowohl für den Boat trip als auch für den Walk nicht gerade günstig. Da ich bereits gute Erfahrungen mit Buchungen via Hostel gemacht hatte, beschloss ich mir erstmal ein Hostel zu suchen und dann dort mal nachzufragen, was sie denn so empfehlen könnten. Die Anfrage hab ich auch schon abgeschickt. Mal gucken, was die Antwort bringt. ;)
Den Nachmittag hab ich dann in Oamaru verbracht. Ich dachte mir, dass es vielleicht ganz angebracht wäre, mal etwas von der Stadt zu sehen, in deren Randgebiet ich seit 2 Wochen lebe. So ging es nach einer leckeren Pizza im Filadelfios erstmal zur I-Site. Die Touristeninfos sind hier in Neuseeland nämlich echt gut. Nachdem mir die freundliche Dame ein paar Kuller auf den kostenlosen Stadtplan gemalt hatte, konnte es also losgehen. Da der heutige Tag allerdings ganz im Zeichen des entspannten Tuns stehen sollte (und ich deswegen auch meine Kamera zu Hause gelassen hatte), fand das Sightseeing nur in Form eines entspannten Spaziergangs statt. Weil ich allerdings einige wirklich schöne Ecken in dem Städtchen entdeckt habe, werde ich morgen noch einmal mit Kamera wiederkehren, um diese Eindrücke festzuhalten.
Nachdem ich wieder zu Hause war, setzte ich nach dem allsonnabendlichen Skypen mit meiner Mama :) meinen Organisationskram noch etwas fort. Da ich mittlerweile bereits eine positive Antwort vom Hostel in Te Anau (in der Nähe vom Milford Sound) erhalten hatte, konnte ich also meine Mail mit meinen Wünschen und Fragen abschicken. Außerdem habe ich meine eigene Automietung für die letzten beiden Dezemberwochen unter Dach und Fach gebracht. Nachdem ich kurz überlegt hatte, ob ich in der Zeit mit dem Bus oder mit nem Mietwagen reisen will, war der Zeitfaktor schließlich doch ausschlaggebend und so hat der Mietwagen die Schlacht für sich entschieden. ;) Mit nem eigenen Auto bin ich nun mal viel flexibler und schaffe es dann hoffentlich, in der kurzen Zeit möglichst viel vom wunderschönen Norden der Südinsel zu sehen. Allerdings reicht mir für meine Reise allein ein einfacher Pkw anstelle eines Campervans. So habe ich dann wenigstens im Hostel noch Kontakt zu anderen Leuten und wer weiß, vielleicht möchte dort ja jemand zufälligerweise auch gerade in meine Richtung. Dann müsste ich nicht ganz alleine unterwegs sein und ein bisschen Gesellschaft ist doch immer netter. :) Da mein ursprünglicher Plan für’s nächste We seit heute Vormittag ja keinen Bestand mehr hatte, musste noch fix ein neuer her. Da es hier aber so viel zu sehen gibt, war das nicht weiter schwer. ;) Nächstes We geht’s dann also nach Invercargill und von dort aus zurück durch die Catlins. Das klingt doch auch nicht schlecht. Also noch fix die beiden Buchungsanfragen für die Hostels losgeschickt und nun geht’s auch schon wieder völlig relaxt ins Reich der Träume. Ach war das ein entspannter Tag! :D
Freitag, 5. Oktober 2012
Der Erste-Hilfe-Kurs in Anwendung (30/09/-05/10/2012)
Kaum hatte meine zweite Woche angefangen, durfte ich die am Donnerstag neu gewonnenen bzw. aufgefrischten Erkenntnisse auch schon anwenden. Isla stützte nämlich mit ihrem Rad auf der Schotterpiste. Sah zum Glück schlimmer aus, als es war. Dennoch fiel mir auf, dass sie die wichtigste Info beim Kurs vergessen hatten– Wie beruhige ich ein schreiendes Kind? Nachdem ich mich versichert hatte, dass ihr nichts Schlimmeres passiert war – sie war nämlich volle Kanne mit m Kopf aufgeknallt – ging es ich also alle Maßnahmen durch, die mir aus meiner eigenen Kindheit in Erinnerung geblieben waren – in den Arm nehmen, „sch“ sagen, über’n Kopf streicheln, Ablenkungsversuche, indem ich zum Beispiel ihre bisherigen Fahrfähigkeiten lobte und schließlich kam mir noch der Spruch in den Sinn, den ich in solchen Situationen immer von meiner Oma zu hören bekommen hatte: „Bis zur Hochzeit ist alles wieder gut“, also mal eben schnell übersetzt und Isla präsentiert. Ob sie nun einfach von der Reizüberflutung meiner Tröstversuche genug hatte oder ich sie tatsächlich trösten konnte, weiß ich nicht so genau. Auf jeden Fall hat sie aufgehört zu weinen und auf dem Heimweg sogar noch Blumen für ihre Mama gesammelt. Da wusste ich, dass sie in Ordnung war. Zu Hause bedurfte es dann noch etwas gutem Zureden, bis ich schließlich ihre Wunde versorgen durfte, aber auch das haben wir hinbekommen. Anschließend bekam sie noch eine bunte Blume auf ihr Pflaster gemalt und nach einem großen Stückchen Kuchen war dann auch der letzte Kummer vergessen. ;) Mein lieber Scholli da war gerade mal der erste Tag nach meinen days off rum und schon war ich fix und alle. Das war wirklich nichts für Mudders Tochter.
Der Rest der Woche verlief dann Gott sei Dank etwas ruhiger – zumindest was Unfälle anging. Ansonsten waren sie wohl der Meinung, dass sie mal ein bisschen ihre Grenzen bei mir austesten müssten. Also wurde bei jedem Nein erstmal geblaht und mir erzählt, dass ihre Eltern ihnen das aber erlauben. Welch Ein Glîck, dass ich auch mit ihren Eltern kommunizieren kann. Das bekamen sie dann auch relativ schnell mit und somit konnten wir uns wieder den schönen Dingen wie mudd pie backen, pushes on the swing, playing with their cooking stuff und unseren Spaziergängen widmen. Bei den letzteren konnte Isla auch ihr Fahrradfahren weiter verbessern. Zum Glück ohne nochmal zu stürzen. Am Mittwoch ist sie sogar zum ersten Mal alleine gestartet. Ich finde, dass es ein sehr schönes Gefühl ist, die Kiddies bei solchen Entwicklungsschritten zu begleiten und diese Erlebnisse mit ihnen zu teilen. Wenn ich Glück hab, krieg ich hier sogar noch mit, wie Emily alleine laufen lernt. Mit dem Baby Walker hat sie am Dienstag schon 30 Schritte am Stück geschafft :) Besonders montags und dienstags – also wenn die Großen in der Kita sind – versuche ich immer ein bisschen mit ihr zu üben.
Am Freitag gab’s dann schließlich noch Familienzuwachs der etwas anderen Art. Holly Egg, Bow, Spock und Blue heißen die vier kleinen Lämmchen, um die sich die Kiddies ab heute kümmern dürfen. Da ich mich einen großen Teil der Zeit um sie (die Kiddies) kümmer, dürfte das dann wohl zukünftig auch mit in meinen Aufgabenbereich fallen. So langsam komm ich mir wirklich vor wie auf nem richtigen Bauernhof ;)
Ansonsten hab ich’s auch endlich mal geschafft, ein paar Fotos von der Umgebung zu machen, damit ihr einen besseren Eindruck davon habt, wo ich hier lebe. :) Die Qualität der Fotos bitte ich allerdings zu entschuldigen. Die meisten hab ich mit meiner Handykamera photographiert.
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| Slide and cow shed |
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| View at Southern Alps |
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| Waiting for the cows to pass |
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| Cow paddock |
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| Walking through the farm |
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| Cows on their way to the shed |
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