Dienstag, 18. September 2012

Oh oh da hätte ich wohl doch etwas Vernünftiges zum Mittag essen sollen ;) (18/09/2012)

Bei mal wieder strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein brachte Lynne mich morgens zur Bus station, von der es dann nach ein bisschen Sonnetanken um 9:40 a.m. auch schon auf nach Blenheim ging. Nach bereits 30 Minuten war dieser bus trip auch schon wieder vorbei und ich war in Blenheim. Hmm… Naja, also von der erwarteten hübschen kleinen Weinstadt war weit und breit nichts zu sehen, aber nach dem Motto ‚Nicht verzagen, einfach mal das Hostel fragen‘ ging es erstmal auf zu eben diesem. Irgendeinen netten Wanderweg zu nem Weingut wird’s hier schon geben.  Auf meinem Weg zum Hostel kam ich aber erstmal zum dem Entschluss, dass ich demnächst immer! Google Maps zu Rate ziehen werde, bevor ich ein Hostel buche. Mein lieber Scholli war das weit und mein Gepäck wurde auch nicht wirklich leichter… Endlich im Hostel angekommen, wurde ich von der Managerin mit großen Augen angeguckt, als ich nach einem Wanderweg fragte. Die Weingüter wären alle viel zu weit weg; da bräuchte ich schon ein Auto. Ja, ein Auto wäre auch schon auf dem Weg zum Hostel super  gewesen, aber leider war auch da schon keins verfügbar. Aber schließlich bekam ich noch den Tipp, dass ich ja mal im I-Site nachfragen könnte, ob ich für heute noch ne Wine Tour buchen könne. Immerhin sei es noch früh am Tag und mit gerade einmal kurz vor 11 Uhr war es das ja auch in der Tat. Also hieß es den großen, schweren Rucksack im Hostelzimmer abstellen und den kleinen, nicht ganz so schweren Rucksack wieder mitnehmen und auf den ganzen Weg zurück zur Bushaltestelle. Da war nämlich auch das I-Site. 
Dort erklärte mir eine total freundliche Dame, dass bereits in 20 min eine Wine Tour starten würde, bei der man mindestens vier vineyards zu sehen bekommt. Ohne mir über mögliche weitere Konsequenzen Gedanken zu machen, dachte ich mir ‚Das passt ja super‘ und da war die Tour auch schon gebucht :) 20 min später holte Carry mich mit ihrem Kleinbus ab und auf ging’s zum ersten Vineyard. Der hieß Saint Clair Estate und dort traf ich auch die anderen Weintrinker – ein australisches und ein irisches Pärchen. Obwohl diese eher Weinkenner als Weintrinker waren. Aber naja, jeder fängt ja mal an ;) 4 Vineyards (Wither Hills, Cloudy Bay, Villa Maria Estate und Lawson’s Dry Hills Winery), viele interessante Informationen zu Weingütern und zur Weingewinnung später und vor allem sehr viele Weinproben später, war ich wieder zurück in Blenheim. Ja, das geradeaus Gehen war nicht mehr ganz so leicht. Aber ich muss sagen, das war wirklich ne schöne Tour. Der Wein von der Cloudy Bay hat mir persönlich am meisten zugesagt. Außerdem war die Kellnerin dort auch am nettesten und ich konnte ganz viel Englisch quatschen und Fragen stellen.  Zudem hab ich festgestellt, dass ich mittlerweile anscheinend eher süßen statt trockenen Wein mag und dass ich einen sehr teuren Geschmack hab. Der Dessertwein (echt super lecker!!) war nämlich überall auch der teuerste. Da ich’s beim Kosten gelassen hab, war das ja aber auch nicht weiter schlimm ;)




 

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