Nachdem
ich heute Morgen mal wieder vergebens versucht hatte, mit meinem Schatzi zu
skypen, hab ich die Zeit bis zur bus departure genutzt, um meinen Trip nach
Banks Peninsula für morgen zu organisieren und meinen Bus von Christchurch nach
Oamaru zu buchen, damit ich der Familie auch endlich sagen konnte, wann ich
denn am Freitag nun genau da sein werde. Ich hoffe, dass das mit dem Skypen
wirklich an den Internetverbindungen hier liegt und nicht an meinem Netbook.
Das wäre wirklich äußerst ungünstig :( Aber noch hab ich die Hoffnung nicht
aufgegeben. Da meine Gastfamilie ja ursprünglich aus England kommt und in ihrem
Vorstellungsbrief geschrieben hat, dass sie auch oft mit ihrer Familie zu Hause
skypt, wird’s da schon klappen :)
Nachdem ich die 4 h Wartezeit also irgendwie
rumgekriegt hatte, ging’s auf zum Bus von Blenheim nach Christchurch. War ich
froh, als ich endlich hier in Christchurch ankam! Es ging zwar wieder durch
eine echt atemberaubende Landschaft. Schwarze Sandstrände mit türkisfarbenem
Meer sehen wirklich zauberhaft aus. Dort habe ich auch meine ersten Robben
gesehen!! Was es hier nicht alles gibt! Ich muss allerdings gestehen, dass
diese zwischen den Felsen so gut getarnt waren, dass ich sie von alleine nicht gesehen
hätte. Ein Mädel hinter mir zeigte ihrer Freundin aber irgendwas an der Küste.
Zuerst dachte ich, dass sie auf die Algenteppiche zeigte, denn diese waren mir
auch schon aufgefallen. Als sie aber irgendwas von „so cute“ sagte, kam mir das
doch ein bisschen seltsam vor, denn süß fand ich diese Algen nun wirklich
nicht. Also hab ich nochmal genauer hingeschaut und siehe da – da sah ich sie
auch, die süßen Robben :) Nachdem wir die Küste hinter uns gelassen hatten,
ging es wieder durch unendliche Weiten an Irlandhügeln und man sah nicht als
Schafe, Schafe und nochmal Schafe. So langsam versteh ich, warum Neuseeland
dafür so bekannt ist ;) Aber leider konnte ich diese ganze schöne Landschaft
bei dieser Busfahrt nicht so wirklich genießen, da sowohl der Zustand des
Busses als auch die Fahrweise des Busfahrers mir irgendwie ein wenig Angst
machten. Der Bus ratterte und quietschte an allen Ecken und Enden und der
Busfahrer schien von ner Geschwindigkeit, die der Größe seines Fahrzeugs und
der Enge der Straßen angemessen gewesen wäre, nicht wirklich was zu halten.
Aber schlussendlich bin ich ja doch noch wohlbehalten in Christchurch
angekommen :)
Das Hostel hier gefällt mir auch. Es ist sauber und das
4-Bett-Zimmer ist fast doppelt so groß wie das letzte. Außerdem gibt es hier
keine Doppelstockbetten, sondern jeder hat sein eigenes, auf dem Boden
stehendes Bett :) Zudem bin ich doch tatsächlich mal die einzige Deutsche auf
dem Zimmer. Die anderen drei Mädels kommen aus Wales, Japan und Frankreich. So
hab ich mir das Reisen hier vorgestellt. Also konnte ich heut Abend gleich
nochmal ein bisschen mein Englisch aufpolieren, bevor’s dann übermorgen auf zu
meiner Gastfamilie geht. Yippie :)
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