Donnerstag, 20. September 2012

Naja, 1x darf ich ja auch schlechtes Wetter zum Wandern haben (20/09/2012)

Nach den letzten Tagen mit Bombenwetter sollte ich mich darüber wohl nicht beschweren. Mach ich auch nicht. Denn selbst bei schlechtem Wetter hat der Ausflug nach Akaroa auf Banks Peninsula Spaß gemacht. Angefangen  hat’s schon mit der Busfahrt. Da konnte ich nämlich mal wieder mein Englisch ein bisschen auf Vordermann bringen. Es waren tatsächlich wieder keine Deutschen mit an Bord, sondern nur der neuseeländische Busfahrer und eine Ami-Mama mit ihrem Ami-Sohn. Also wurde die ganze Busfahrt munter drauf losgeplappert. Die waren aber auch echt nett :) 
In Akaroa an sich hab ich dann erst eine kleine Wanderung zum Lighthouse und zum Britomart Monument gemacht. Das letztere ist der Ort, an dem die Briten ihre Fahne in den Boden gerammt haben. Laut den Reiseführern war das wohl ne ziemlich knappe Sache. Hätten die sich zwei Jahre länger Zeit gelassen, wär die Südinsel ne französische Kolonie geworden, denn da kamen nämlich die ersten Franzosen in Akaroa an. Deswegen gibt’s da auch noch ganz viele französische Straßennamen und die Polizeistation heißt beispielsweise Gendarmerie. Nachdem ich mich mit einer Portion Fish & Chips gestärkt hatte, ging’s dann auf zum L’Aube Hill Reserve, einem kleinen Park mit einem Denkmal für die ersten französischen Siedler. 

Akaroa Harbour

Low tide

The lighthouse
Britomart Monument
 


Auch bei schlechtem Wetter macht das Wandern Spaß :)
Wieder in Christchurch angekommen, stand der mittlerweile obligatorische Besuch in der Bibo an. Freies Internet ist schon was Feines :) Hier hab ich‘s dann auch endlich geschafft, meinen Blog mal wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Damit bin ich doch jetzt bestens gerüstet, um morgen in den nächsten Teil meines Neuseelandaufenthalts zu starten – meiner Arbeit als Au Pair. Ich freu mich drauf :)

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