Somit werdet ihr mich also erst Anfang Februar wieder zu Gesicht bekommen. Der neue Flug geht am 30.01.13 und 18:15 Uhr von Auckland los :) Das heißt, dass wir dann am Donnerstag am späten Abend wieder in Wendorf ankommen sollten. Und vor allem bedeutet das, dass wir eine ganze Woche länger Zeit haben, um die Nordinsel zu ber~ en und wir nach 4 Monaten Fernbeziehung (und ich denke, dass die Entfernung Deutschland – Neuseeland diese Bezeichnung wohl wirklich verdient hat – ferner geht nicht) 4 1/2 Wochen nur für uns haben :) Juhu!! Das klingt doch echt gut! :D
Wie schon erwähnt war der Besuch des Te Papa danach auch echt der Hammer. Ich denke, dass auch diejenigen, die keine Museumsfreaks sind, dort voll auf ihre Kosten kommen. Zumindest können sie dies einfach mal ausprobieren, denn für das Nationalmuseum muss keiner Eintritt zahlen – keiner! Nicht so wie in Deutschland, wo man ab 12 bereits den Erwachsenenpreis bezahlen muss. Von so viel Bemühen, den Einwohnern und Gästen die eigenen Geschichte und Kultur näherzubringen, könnte man sich in Deutschland echt ne Scheibe abschneiden. Aber zurück zum Te Papa… Dies ist also das Nationalmuseum Neuseelands und ich finde, es hat diese Bezeichnung auch wirklich verdient. Im ersten Stockwerk erfuhr man ganz viel wirklich Interessantes über die ganzen Vorgänge im Erdinneren und dabei wurde immer wieder der Bezug zu Neuseeland hergestellt. So wurde zuerst ein Film gezeigt, wie sich Neuseeland von Gondwana abgespaltet hat und dann gab es viele Informationen zu Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis. Dabei wurde sowohl allgemein auf die Ursachen eingegangen als auch auf Vorfälle in Neuseeland. Im nächsten Stockwerk konnte man dann sehr viel darüber erfahren, welchen Einfluss die ersten Siedler – sowohl die Maori als auch die Europäer – auf die Natur hatten und wie sich das Verantwortungsbewusstsein bis heute entwickelt hat. Im der dritten Etage ging es dann um die Geschichte des Landes. Angefangen mit der Ankunft der Maori, über das Zusammentreffen der Maori mit den Europäern bis hin zu modernen Bewegungen wie dem Einsatz für mehr Rechte für Frauen und für gleichgeschlechtliche Paare. Sehr gut fand ich vor allem auch den Einsatz von verschiedenen Medien auf allen Ebenen im Museum. So gab es sowohl Illustrationen und Ausstellungsstücke mit Schrifttafeln zum Lesen (alle auf Englisch und Maori) als auch Filme oder Animationen, bei denen man selbst tätig werden konnte. Auf den letzten beiden Etagen waren dann noch Kunstausstellungen zu finden, die mich persönlich nicht allzu sehr interessiert haben, aber ich finde, dass die ersten drei Stockwerke den Besuch schon absolut wert sind! Mal abgesehen davon, dass man dort wirklich schon genügend Informationen sehr gut aufbereitet geboten bekommt, die man erstmal verarbeiten muss. :)
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| Lambton Harbour |
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| Lambton Harbour |
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| Te Papa |
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| Development of the forested areas |
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| Waka (voyaging canoe) |
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| Replication of the Treaty of Waitangi |
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| Interactive map |
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| Migration development |
Und als wäre der Tag so nicht schon schön genug gewesen, hab ich heute Abend doch tatsächlich noch die Zusage für meinen Au-Pair-Job bekommen! Jiihaa!! :) Wie cool ist das denn?!? Gerade mal gut ne Woche hier und schon n Job und das auch noch als Au Pair! Besser könnt’s doch gar nicht laufen! Ab nächsten Freitag darf ich dann also auf drei kleine Kiddies (10 Monate, 3 Jahre und 4 Jahre) aufpassen und mich mit ihnen beschäftigen. Die drei leben zusammen mit ihren Eltern auf ner Farm ganz im Süden der Südinsel. Auf so ein Leben auf dem Bauernhof mit 2000! Kühen bin ich auch schon sehr gespannt. Aber vor allem freu ich mich auf die Kiddies! Was Besseres als ne Arbeit mit Kindern zu bekommen, hätt mir hier doch echt nicht passieren können! Damit hab ich nun für 3 Monate n sicheren Job und danach bleiben mir noch 1 1/2 Monate zum Reisen – 1 Monat davon mit meinem Schatzi! Hach, wie ist das Leben schön :D








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